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Dass es in Wien ‚Schusterlaberl‘ gab – wo sind sie geblieben? -, das erfährt man nebenbei. Vor allem sind die Erinnerungen der Oswalda Tonka (1923-1999) die Geschichte einer Arbeiterfamilie, beginnend mit Schimmel an den Wänden und Klo am Gang in der Buchengasse 100 in Favoriten. Ein Leben im Kampf gegen Unrecht, Faschismus, gegen Hitler.

Kurier, 21.04.2016

Es gibt Bücher, die eine Familiengeschichte, eingebettet in historische Fakten, auch literarisch anspruchsvoll erzählen. „Buchengasse 100“ ist so eines.

Kirchenzeitung, 12.05.2016

Ich plädiere dafür, „Buchengasse 100“ unter der Prämisse zu lesen, dass wir arm sind an der eigenen Geschichte.

diepresse.com/home/spectrum/literatur/5094520/Ein-Ort-namens-Leo

Erich Hackl, Die Presse, 30.09.2016

Sowohl die genaue Beschreibung des oft mühevollen Alltags der Menschen am Rande Wiens (und der „Gesellschaft“) als auch des jeweiligen historischen Rahmens aus der Sicht einer klugen, neugierigen und selbstbewussten Favoritnerin sind lesenswert.  Aber besonders beeindruckte mich das persönliche und konsequente Engagement von drei Sokopp-Generationen im Kampf um mehr soziale Gerechtigkeit, trotz schwerster politischer Repressionen und Schicksalsschläge.

Fritz Endl, fritzendl.wordpress.com/, 31.07.2016

Zu den Vorzügen des Buches gehört die einfache, verständliche Sprache, die nicht nur spannend erzählt, sondern auch, wo notwenig, erklärt, nicht belehrt. Das Buch hat zu Recht eine für das Thema beachtliche Öffentlichkeit erreicht.

Michael Graber, Mitteilungen der Alfred Klahr-Gesellschaft, Juni 2016

Dieses ebenso erschütternde wie wunderbare Buch fesselt ab der ersten Seite. So ehrlich, vielseitig und hautnah erlebt man Geschichte selten. Tonka lässt persönliche Gedichte von ihr und ihrer Schwester miteinfließen, illustriert mit Wiener Mundart und beschreibt Personen und Geschehnisse mit viel Liebe zum Detail. Aus den Seiten dieses Stücks Zeitgeschichte wirbelt uns nicht nur der Staub der Vergangenheit entgegen, sondern es führt uns auch die Aktualität von der Notwendigkeit zum vereinten Widerstand vor Augen. Tonkas Mut und politische Überzeugung kann und soll für uns alle ein Vorbild sein.

http://linkswende.org/oswalda-tonka-buchengasse-100/

Katharina Anetzberger, Linkswende, 04.10.2018

Gitta Tonka hat die Memoiren ihrer Mutter herausgegeben, die spannender kaum sein könnten. Anschaulicher als jedes Geschichtsbuch wird das Wien des frühen 20. Jahrhunderts vor den Augen der Leserschaft lebendig. Es ist, als tauche man selbst ein in jene Epoche und erlebe mit eigenen Augen, wie sich die ehemalige Habsburger-Metropole aus der Sicht der Favoritner Arbeiterschaft entwickelt. Und Oswalda Tonkas Lebenslauf ist so faszinierend, dass er förmlich nach einer Verfilmung schreit!

Vor allem die Kapitel zur Geschichte der Arbeiterbewegung, zu antifaschistischem Widerstand und zu den jugoslawischen Partisanen entreißen wichtige Aspekte der jüngeren Geschichte der Vergessenheit.

Ein überaus wichtiges Buch!

Für mich die Entdeckung des Jahres!

Andreas Pittler, Rezension, 31.01.2018

(…) Über all das hinaus vermittelt der Band, der auch Gedichte Tonkas enthält, eine Fülle kulturgeschichtlich relevanter Informationen – über Respekt heischende Frauenbiographien, über Wohnverhältnisse, über das Selbstwertgefühl und die kulturellen Ansprüche der Protagonisten u. a. im Hinblick auf Kleidung oder Hygiene, über mihr Bildungsstreben, ihr Sozialverhalten, ihre Feindbilder, Ideale und Träume.

Evamarie Badstübner, Zeitschrift für historische Studien Januar 2017, Jänner 2017

Um die Kapitel mit den Kriegserinnerungen Ossy Tonkas zu lesen, sollte man „Buchengasse 100″ vielleicht zwischendurch beiseite legen. Sie sind heftig. Ossys knappe, schnörkellose und direkte Sprache arbeitet die Grausamkeit heraus und lässt sie besonders nahe an den Leser heran. Gerade weil sie die Beiläufigkeit von Tod und Folter im Partisanenkrieg so deutlich macht.

http://www.freigeist-weimar.de/beitragsanzeige/wien-buchengasse-100-oder-ne-pozabi-ti-si-slovenka/

Christoph Baumgarten, www.freigeist-weimar.de, 28.12.2016

Es geht um die Armut einer Großfamilie, um kommunistische Tanten, um die erste Gemeindebauwohnung, den Februar 1934, um ein nationalsozialistisch geführtes Kinderheim, um Widerstand und Partisanengeschichten. (…) Eine unbedingte Leseempfehlung für alle, die sich für das Rote Wien interessieren.

www.wissenschaftskompass.at, Oktober 2016

Familien, deren Angehörige sich über ein ganzes Jahrhundert mit Herz und Hirn als Teil einer sozialdemokratischen-kommunistischen Arbeiterbewegung verstanden, sind buchstäblich im Aussterben. Deshalb ist es umso wichtiger, den historischen Wandlungsprozess in den letzten 100 Jahren für die Nachgeborenen zu dokumentieren, wie das im vorliegenden Buch geschieht.

Fritz Keller, Bücherschau, Juni 2016
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