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Nach seinem viel gelesenen Buch Ende der Megamaschine hat Fabian Scheidler nun mit Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen nachgelegt. Hier skizziert er auf Basis einer schonungslosen Analyse der ökologischen Krise, des taumelnden kapitalistischen Systems und seiner „tödlichen Ordnungsversuche“ Wege zum „Aufbau einer Ökonomie, die auf Gemeinwohl statt Profit, auf gerechte Verteilung statt auf endloses Wachstum setzt“. In Scheidlers Perspektive besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Frage, wie eine neue Gesamtordnung aussehen könnte, und der Frage des Übergangs zu ihr.

Michael Jäger, Freitag, 26.10.2017

Die notwendige Fortschreibung der »Megamaschine« ist nun erschienen, Scheidler nennt das Buch »Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen«. Es ist, wie das erste Buch, gut geschrieben, überraschend in Aufbau und Schlussfolgerungen, über weite Strecken erzählend, ohne jemals den Boden des Sachbuchs zu verlassen. Fabian Scheidlers Art, Sachverhalte zu erklären, Schlussfolgerungen zu ziehen und Vorschläge zur Diskussion zu stellen, kommt ohne Manierismen aus und – das ist nicht unwichtig – ohne Arroganz. (…) Überraschend und zugleich bestechend logisch, widmet sich Scheidler im dritten Teil des Buches Chinas (Wieder-)aufstieg und den Chancen einer neuen Friedensordnung. Er sieht in der Tatsache, »dass China, obwohl es längst Teil des kapitalistischen Weltsystems ist, vollkommen andere politische, wirtschaftliche, kulturelle und militärische Traditionen mitbringt als die bisher dominierenden westlichen Staaten« die Möglichkeit enthalten, die Regeln des gesamten Spiels zu verändern.

Kathrin Gerlof, OXI, 23.10.2017

Wie schon sein Erfolgsbuch „Das Ende der Megamaschine“ sollte auch dieses Buch in jeder Schule gelesen werden. Es sollte in die Lehrpläne der Wirtschaftswissenschaften Eingang finden.

Alexander Behr, Brennstoff, November 2017

Vorab: Alles, was Fabian Scheidler auf seinen 331 Seiten beschreibt, ist eigentlich bekannt. Verschwendung der Ressourcen, Wettrüsten, Klimakatastrophe, zunehmende Migration, Entfesselung der Finanzmärkte. Nur – in der Kompaktheit der Darstellung, in einem solchen verdichteten Zusammenhang, welchen der Autor bietet, ist die Bedrohung der Menschheit selten zu lesen.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=42638#more-42638

Heiko Flottau, Nachdenkseiten, 28.02.2018

Ein 16-Punkte-Programm zum Ausstieg aus der Megamaschine beschliesst das Buch. Ich wünsche es in die Hand von möglichst vielen jungen Erwachsenen. Denn es geht um ihre Zukunft. Hier lernen sie, spannend und mit lebendigen Beispielen beschrieben, wie sie selbst umlernen, sich organisieren und Hand anlegen können.

Ulrich Duchrow, Neue Wege 4/2018, 17.05.2018

Die zu konstatierende Vielfalt der Themen des vorliegenden Buches ist ein Vorteil: Für nahezu jeden Leser sind reizvolle Abschnitte vorhanden. Zugleich ist sie eine offenkundige Schwäche: Das Gros der Sujets wurde bereits vorher in anderen Büchern tiefgreifender analysiert, und nur vereinzelt kann Scheidler eigene Akzente setzen. Chaos ist daher ein flott geschriebenes Kompendium geläufiger politischer und ökonomischer Gegenwartskritik, jedoch kein großer Wurf.

Benedikt Kaiser, Sezession, August 2018

Im Fazit kann gesagt werden, dass Scheidlers Buch „Chaos“ viele Bereiche reflektiert, die auch für die heutige Freiwirtschaftsbewegung Schlüsselthemen sind bzw. sein könnten. Zu erwähnen sind: Ausrichtung der Ökonomie an Bedürfnissen der Menschen statt an Geldverwertung, hier durch Gemeinwohlökonomie; neue Welthandelsordnung mit eigener Weltwährung (…)

Dieter Fauth, Zeitschrift für Sozialökonomie, 55. Jg., 196/197, Mai 2018

Neben der faktenreichen Argumentation und dem angenehm flüssigen Schreibstil überzeugt der Autor auch mit seinem klaren Standpunkt als Teil der globalisierungskritischen und friedenspolitisch motivierten, internationalen Bewegung. Außerdem meistert er die Gratwanderung erfolgreich, die bedrückenden Krisenphänomene auszuleuchten und mögliche Perspektiven einer engagierten Zivilgesellschaft im »Zeitalter der Revolutionen« aufzuzeigen. Lesenswert!

Peter Streiff, Contraste, Mai 2018

Scheidlers Bücher „Das Ende der Megamaschine“ und „Chaos“ sind selbst kleine Megamaschinen. Aber im positiven Sinne: Es sind Megamaschinen der Verarbeitung und Aufbereitung eines umfassenden kapitalismuskritischen Materials, das uns unsere Lage und Chancen besser verstehen lässt.

http://www.tabularasamagazin.de/chaos-in-der-megamaschine-ein-rezensionsessay-zu-fabian-scheidlers-buch-chaos-das-neue-zeitalter-der-revolutionen/

Karim Akerma, Tabula Rasa, 28.03.2018

Ökonomisch muss die verführerische Einstellung – „Immer-mehr-immer-weiter-so“ – korrigiert werden hin zu „sustainable development“, zu einer tragfähigen, ökologischen und nachhaltigen Entwicklung. Scheidler zeigt die Ursachen und Auswirkungen auf. Es ist die „Entfremdung und Entwurzelung“ des Menschen zu seiner Umwelt. Es sind ideologische, kriminelle und menschenverachtende Terroranschläge. Es ist die „globale Apartheid“, die Ungerechtigkeit präsentiert. Es sind die technologischen, medialen und digitalen Verführungen, die zu der Einstellung führen: „Ich kann alles und sofort!“. Der alte indianische Spruch – „Die Erde gehört nicht dem Menschen, der Mensch gehört zur Erde!“ – muss wieder in das Bewusstsein der Menschheit gebracht werden.

https://www.socialnet.de/rezensionen/24035.php

Jos Schnurrer, www.socialnet.de, 28.02.2018

Natürlich sind manche Thesen des Autors hinterfragbar und diskussionswürdig, aber gerade das macht das Werk wertvoll. Und hochinteressant zum Lesen ist es auch, besonders der Teil über China.

Sonnenzeitung, Februar 2018

Eine neue Sichtweise, die mir das Buch ermöglicht hat, liegt darin, wie sehr von Anfang an die kapitalistische Marktwirtschaft mit staatlichen Herrschaftsstrukturen und damit mit physischer oder struktureller Gewalt verbunden war. Es war nicht einfach für mich, die Ausführungen dazu zu lesen. Es tut weh.

Link zur Rezension

Regina Schlager, www.reginaschlager.ch, 17.02.2018

Scheidler registriert eine bedenkliche Ignoranz gegenüber den sich zuspitzenden Krisenphänomenen, allen voran dem Klimawandel und seinen Folgen sowie den Instabilitäten des Wirtschaftssystems.

changeX, 19.01.2018

Scheidler argumentiert konsistent, seine Ausführungen sind gleichermaßen empirisch und historisch fundiert. Er ist zudem in der Lage, konkrete Vorschläge für Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Allein der Exkurs zu China als neuer Ordnungsmacht überzeugt nicht.

ekz-Bibliotheksdienst, 27.11.2017

Diese  visionäre und höchstlöbliche U/Topie von Fabian Scheidler  zu einem Europa in Nationen als Präsidialsystem mit ‚Schild- & Schutz-recht‘ – und in ihm mit autonomen Regionen, mit einer neuen EU-Verfassung ist höchst erstrebenswert und so ist diese Diskursschrift von essentieller Bedeutung für unsere anvisierte Zukunft.

http://www.kultur-punkt.ch/diskurs-platon-akademie-4-pa4/pa4-diskurse-1995-2017/id-2017-europa-demokratie-denken/iii-modelle-fuer-unser-europa/europa-in-re.html

www.kultur-punkt.ch, 30.10.2017

Und dann gibt es noch einen fulminanten dritten Teil in „Chaos“, der sich mit den „Chancen einer neuen Friedensordnung“ beschäftigt und über den ich – weil es für mich ein fremdes Terrain ist – nur eines sagen mag: Das Kapitel über China hat mich verblüfft und meinen Blick auf die augenblickliche geopolitische Lage in kurzer Zeit so eindrücklich verändert, dass ich jedenfalls mehr darüber erfahren möchte. Die Literaturliste des Buches ist ein guter Handwerkskasten zum Nachlesen für alle drei Teile.

Als ich jung war, habe ich mich sehr oft gefragt, wie der Faschismus passieren konnte. Es hatte doch Tucholsky gegeben, es hatte Ossietzky gegeben, es hatte doch auch noch andere gegeben. Die hätte man doch bloß zu lesen brauchen, dann hätte man es doch gewusst.

Daran musste ich jetzt wieder denken. „Chaos“ ist so Buch, nach dessen Lektüre man nicht so leicht wird sagen können, man „habe es nicht gewusst“.

https://www.rubikon.news/artikel/reloading-society

Birgit Vanderbeke, Rubikon.news, 02.10.2017

In seinem neuen Buch „Chaos. Das Zeitalter der Revolutionen“ widmet sich der Historiker, Autor, Theater- und Fernsehmacher den aktuellen Weltkrisen, und – was ihm nicht weniger gelingt – er zeigt Alternativen auf. Die Zeit von Krisen kann zu solchen von Neuanfängen, die von Umbrüchen zu solchen von Aufbrüchen werden, so die Ausgangsthese von Scheidler. Die kapitalistische Wirtschaftsweise macht er dabei an zwei Dingen fest: dem permanenten Drang zur Expansion auf der Suche nach neuen Rohstoff-, Arbeits- und Absatzmärkten sowie – damit zusammenhängend – am alleinigen Ziel, aus Geld noch mehr Geld zu machen.

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