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Autokritiker wie der linke Verkehrsexperte Winfried Wolf haben deshalb eine regelrechte Abneigung gegen das E-Auto entwickelt. Das E-Auto ist für ihn nicht mehr als eine groß angelegte Täuschung, um den Konzernen neue Märkte zu erschließen. In seinem neuen Buch Mit dem Elektroauto in die Sackgasse stellt der Autor die These auf, dass die batteriebetriebenen Autos keinerlei Klimanutzen hätten und – noch schlimmer – sogar für zusätzliche Emissionen sorgten.

Sabine Götze, Freitag, 20.04.2019

Interessant ist, dass der Autor sich nicht nur auf Deutschland beschränkt, sondern auch auf China als größten Absatzmarkt eingeht und die Versuche der Volksrepublik beleuchtet, mittels E-Mobilität zu einem führenden Akteur im Automobilsektor zu werden. Wolf belegt schlüssig seine These, dass die derzeitige Entwicklung der Elektromobilität in eine Sackgasse führt – auch wenn er gegen Ende des Buchs ins Polemische abgleitet. Seine Kritik an Elon Musk kann man gerechtfertigt finden, der Ton ist einem Sachbuch aber nicht angemessen.

https://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-mit-dem-elektroauto-in-die-sackgasse/1673768

Stefan-Johannes Reich, Spektrum der Wissenschaften, 17.09.2019

Winfried Wolfs Buch ist eine manchmal emo­tionale Streitschrift gegen die individuelle Mas­senmotorisierung, den Autowahn und die Auto­mobilkonzerne. Es ist ein guter und notwendiger Diskussionsbeitrag. Wolf zeigt auf, dass das Inte­resse am Erhalt einer gesunden Umwelt und die Klimafrage im Widerspruch zu den Interessen der Konzerne, besonders der Automobil- und Ener­gie-Konzerne stehen.

Stefan Kühner, Marxistische Blätter 4/19, Juli 2019

Mit vielen Daten gespickt beschreibt Wolf die Probleme, die bei der vermehrten Herstellung von Elektroautos auftreten. (…) Einen Ausweg aus der Mobilitätskrise sieht Wolf in einer Verkehrswende: Die drei „grünen“ Verkehrsarten Zufußgehen, Radfahren und öffentlicher Verkehr müssen begünstigt, die „roten“, zu denen der Autoverkehr zählt, eingeschränkt werden.“

Günter Schneider, Streifzüge, Nr. 76/2019, Juli 2019

Der Autor hat mit diesem aktuellen und faktenreichen Debattenbeitrag einen ausführlichen Argumentationskatalog vorgelegt, der im Streit für einen überzeugenden Umstieg in eine nachhaltige Verkerhswende unentbehrlich ist.

Peter Streiff, Contraste, Mai 2019

Mit vielen Daten gespickt beschreibt Wolf die Probleme, die bei der vermehrten Herstellung von Elektroautos auftreten. Zum einen sind es Fragen der für die E-Mobile benötigten Rohstoffe. Ist es für die E-Motoren vor allem das bereits selten gewordene und dadurch teure Kupfer, so wird für die Anfertigung von Batterien vor allem Lithium und Kobalt benötigt. Beides sind äußerst seltene Rohstoffe, die im Fall von Lithium im südlichen Teil Lateinamerikas in hochandinen, sensiblen Regionen Chiles und Argentiniens vorkommen und nur unter umweltzerstörerischen Bedingungen abgebaut werden können.

Zum anderen ist es die mit dem Autogebrauch verbundene Umweltbelastung. Winfried Wolf versucht nachzuweisen, dass die Ausweitung des E-Anteils, die vor allem in China forciert wird, gleichzeitig auch einen massenhaften Anstieg des Verbrennungssektors zur Folge hat. Und natürlich wird Strom zur Aufladung der Batterien benötigt. Dieser kommt in China, dem Land mit den meisten Elektroautos, vor allem aus Kohle- und Atomkraftwerken. Bis 2050 sollen in China deshalb an die 100 Atomreaktoren am Netz sein. Eine gefährliche Entwicklung, denn der nächste Gau ist wohl nur eine Frage der Zeit.

https://www.ochsenherz.at/alptraum-elektroauto/

Günther Schneider, ochsenherz.at, 16.12.2019

Winfried Wolf warnt in seinem Buch davor, dass das Elektro-Auto zu einer neuen Intensivierung einer individuellen Automobilität führen könnte, die die Klima- und Umweltzerstörung unter andern technologischen Vorzeichen einfach 1:1 fortschreibt.

VCÖ-Magazin, Dezember 2019

Das Fazit des Autors: Elektroautos sorgen nicht für weniger, sondern für mehr umweltschädliche Mobilität. Einzig der „Ausstieg aus dem Autowahn und die Umsetzung einer Verkehrswendepolitik“ erscheint ihm zukunftsweisend. Das Buch ist eine Pflichtlektüre für alle, die ernsthaft über Verkehrspolitik mitreden wollen.

Ralf Leonhard, welt-Sichten, Nr. 11/2019, November 2019

Wolf schaut kritisch hinter die Kulissen des „Greenwashings“ von Firmen und Lobbyisten. Ausgerechnet das Klima-Vorzeigeprojekt „Elektrocar“ der Autoindustrie, welches mit vielen Milliarden von der Bundesregierung gepäppelt wird, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als schöne Verpackung mit faulem Inhalt. In seinem Buch erklärt Wolf, worum es beim Elektroauto vor Allem geht: ein neuer weltweiter Auto-Boom !

http://www.trottoir-online.de/Neue-Buecher-3920.html

www.trottoir-online.de, 20.11.2019

In seinem jüngsten Buch „Mit dem Elektroauto in die Sackgasse“ prangert Wolf diesen klimapolitischen Irrweg an, der die Klimakrise seiner Meinung nach weiter verstärken wird. Seine These lautet vielmehr, dass man den Automobilismus zurückdrängen müsse. Er fordert eine umfassende ökologische und soziale Verkehrswende. Ein Punkt davon könnte die Einführung des Nulltarifs für alle in öffentlichen Verkehrsmitteln sein, wie es sie in manchen Städten und Regionen bereits gibt beziehungsweise gegeben hat. Wirklich „gratis“ sind Öffis zum Nulltarif freilich zwar auch nicht, ein durchaus interessanter Diskussionsansatz ist es allerdings allemal.

Oberösterreichische Nachrichten, 19.11.2019

Wer bisher geglaubt hat, daß Elektroautos „immerhin“ einen Fortschritt gegenüber Autos mit Verbrennungsmotoren darstellen, da diese angeblich viel stärker die Luft verschmutzen und zum Klimawandel beitragen, wird von Winfried Wolf umfassend über diesen Irrtum aufgeklärt. Elektroautos sind schwerer, produzieren mehr Feinstaub zumindest aufgrund des Gummiabriebs der Reifen, und beim gegenwärtig vorherrschenden Energiemix stammt der Strom zu ihrem Betrieb hauptsächlich aus fossilen Energieträgern oder Atomkraftwerken. Die vermeintliche Sauberkeit der Elektroautos ergibt sich allein deshalb, weil die bei ihrer Herstellung anfallenden CO₂-Emissionen nicht in die Klimabilanz einberechnet oder auch externalisiert, das heißt in andere Weltregionen verschoben werden. Erst nach rund acht Jahren amortisiert sich energetisch ein Elektroauto im Verhältnis zu einem Verbrenner, schreibt Wolf (S. 95). Zu ergänzen wäre, daß wahrscheinlich noch vor dieser Zeit, das wären rund 120.000 Kilometer, ein Teil der Elektroautos durch neue Modelle ersetzt werden wird, so daß ihr energetischer Vorteil gar nicht erst zum Tragen käme. Das Buch „Mit dem Elektroauto in die Sackgasse“ liefert einen Strauß von Gründen, warum elektrisch angetriebener Individualverkehr ein Rückschritt gegenüber anderen Mobilitätskonzepten wie dem Schienenverkehr (Eisenbahn und Tram) ist und sowieso das gesamte Verkehrs- und Gütertransportaufkommen reduziert werden müßte, um die Klimaschutzziele des 2015 beschlossenen Übereinkommens von Paris einzuhalten.

http://www.schattenblick.de/infopool/buch/sachbuch/busar719.html

Schattenblick, 05.11.2019

Winfried Wolf hat mit seinem Buch gerade rechtzeitig eine fundierte historische, gesellschaftliche und  technische Analyse dieses Konzeptes vorgelegt, die dieser „grünen Lüge“ (Schmidt-Bleek 2014) den Boden entzieht. Er analysiert in seiner detaillierten und kenntnisreichen Darstellung am Beispiel Automobil, dem Fetisch einer lobby-starken und rücksichtslosen Minderheit (aber gefühlten Mehrheit nicht nur in Deutschland), die Methoden der Produktion von Fake-News über die Wunder der Elektro- bzw. Informationstechnik.

Wolfgang Neef, Forum Wissenschaft Nr. 4/19, Oktober 2019

Der streitbare ehemalige Verkehrspolitiker und Publizist Winfried Wolf schafft Klarheit: Er argumentiert, dass es die Autoindustrie bislang geschafft hat, sich an alle Veränderungen und Krisen anzupassen und hält den Boom um das Elektroauto für eine geschickt geplante Überlebensstrategie der Branche.

Wirtschaft & Umwelt Nr. 3/2019, Oktober 2019

Das Ganze wirkt wie ein verkehrspolitischer Morgenthau-Plan, der hervorragend zu dem deindustrialisierten Deutschland passen würde, das manchen links-grünen Utopisten vorschwebt.

W.K., Preußische Allgemeine Zeitung, 13.09.2019

Winfried Wolf entwickelt ein Szenario für eine umfassende Verkehrswende. (…) Zum Schluss widerlegt er überzeugend die drei Totschlagsargumente der Gegner einer Verkehrswende: Arbeitsplätze, Kosten und fehlende Mehrheiten. (Ausgabe 119, September 2019)

Z-Zeitschrift für marxistische Erneuerung, September 2019

Elektroautos sind weder klimafreundlich noch eine Alternative: Gespräch mit Winfried Wolf:

https://diefreiheitsliebe.de/politik/elektroautos-sind-weder-klimafreundlich-noch-eine-alternative-im-gespraech-mit-winfried-wolf/

sergen Canoglu, Die Freiheitsliebe, 18.08.2019

Ob das Elektroauto zur nachhaltigen Lösung der Verkehrs- und Umweltprobleme der Zukunft beiträgt, mang mancher schon bezweifeln. Dass es diese Probleme sogar verschärfen wird, legt eine Studie von Winfried Wolf dar.

Sabine Kebir, Junge Welt, 12.08.2019

Je ernster es Politik und Autoindustrie mit dem Elektroauto meinen, desto größer scheint die grundsätzliche Kritik an der Batterietechnik zu werden. Sei es der mit Produktion und Betrieb verbundene Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid, der Abbau der Rohstoffe wie Kobalt und Lithium oder der erforderliche Ausbau des Stromnetzes: Die batteriebetriebenen Elektroautos werden als „Sackgasse“ bezeichnet, die weder die Umwelt- noch die Verkehrsprobleme der Zukunft lösen können. Doch was ist wirklich dran an den vielen Vorwürfen?

Friedhel Greis, www.golem.de, 11.08.2019

Die neue Zauberformel „Elektromobilität“ wird laut Wolf aus drei Gründen in die nächste Sackgasse führen. Erstens, weil unter den gegebenen Bedingungen ein Elektro-Pkw im Lebenszyklus nur maximal 25 Prozent weniger CO2 emittiert als ein Benzin- oder Diesel-Pkw. Dabei wächst gleichzeitig mit dem Einsatz von Millionen neuer Elektro-Pkw die Zahl der Autos mit herkömmlichen Antrieben pro Jahr um 70 bis 100 Millionen. Die Gesamtsumme der CO2-Belastung steigt damit von Jahr zu Jahr deutlich. Zweitens, weil Elektroautos meist Zweitwägen sind, die zur Intensivierung des städtischen Verkehrs führen und dabei drei bis vier Mal mehr Fläche beanspruchen als der öffentliche Verkehr. Drittens, weil die damit verbundene zusätzliche Menge an Elektrizität die dringend notwendige Verringerung von Kohlestrom verlangsamt und das Hochfahren der Atomstromerzeugung zur Folge haben wird.

www.liesmalwieder.de, 15.07.2019

Der Wissenschaftler und ehemalige Bundestagsabgeordnete Winfried Wolf fordert eine ganzheitliche Verkehrswende. „Denn auch mehr Elektroautos werden die Probleme nicht lösen“, sagt er in seinem neuen Buch „Mit dem Elektroauto in die Sackgasse“.

(Ausgabe 6/2019)

Christina Stefanou, Luftballon – Elternzeitung der Region Stuttgart, Juni 2019

Präzise wie selten beschreibt diesmal der Buchtitel, was der Autor aussagen will: Elektromobilität ist nicht nur kein Ausweg aus der Klimakrise, sie ist geradezu schädlich fürs Klima. Kenntnis- und faktenreich, wie man es von Winfried Wolf gewohnt ist, trägt er Argumente für diese These zusammen.

Werner Rätz, www.werner-raetz.de, 14.05.2019

Das durch ein Programm zu einer echten Verkehrswende ergänzte, industriekritische Buch ist trotz einer Fülle von Zitaten und Quellennachweisen gut verständlich. Als fundierter, aktueller Diskussionsbeitrag vielen Bibliotheken empfohlen!

Rolf Raschka, ekz-Bibliotheksdienst, 13.05.2019
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Mit dem Elektroauto in die Sackgasse

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